3D-Röntgen

3D-Röntgen, ein Quantensprung in der zahnmedizinischen Diagnostik

Digitale Volumentomographie (DVT) ist eine neue Technologie zahnärztlichen Röntgens mit einem unglaublichen Potenzial. Natürlich dürfen Sie von uns erwarten, dass wir als international anerkannte Meinungsbildner in der Zahnmedizin diese Spitzentechnologie für Sie bereithalten und beherrschen. So publizieren wir Fachartikel und halten Vorträge für unsere Kollegen zu diesem spannenden Thema, wir installierten auch eines der ersten Exemplare eines neuen Gerätetyps in unserer Praxis. Vertrauen Sie auf profundes Wissen und Erfahrung.

Was ist so revolutionär an der digitalen Volumentomographie?

Als W. C. Röntgen 1895 das Durchleuchten von Körperteilen vorstellte, war das für die Medizin eine Revolution. Denn von nun an konnte der Arzt in den Körper seines Patienten hineinschauen, ohne ihn dafür aufschneiden zu müssen. Ein Meilenstein in der Diagnostik!
Allerdings hat das normale, 2-dimensionale Röntgen technikbedingte Einschränkungen: Überlagerungseffekte, Verzerrungen und vor allem die fehlende dritte Dimension. Dies führt zu Ungenauigkeiten und Unsicherheiten bei der Diagnostik, denn feine Details, räumliche Lagebeziehungen sowie die tatsächliche Größe von Strukturen lassen sich nicht bestimmen.

Die dritte Dimension!

Dieses Problem wurde etwa 100 Jahre später durch die Erfindung der Computertomographie gelöst. Im CT konnten die Strukturen in ihrer räumlichen Beziehung zueinander dargestellt werden. Allerdings ist die Strahlenbelastung in diesen überaus teuren Geräten sehr hoch, die Bildqualität oft mäßig und Bilder sind wegen Strahlungsartefakten im Kieferbereich manchmal unbrauchbar.

Qualitativ hochwertige Bilder!

Die digitale Volumentomographie (DVT), eine Modifikation des CT´s, liefert jetzt eine bisher nicht gekannte Qualität in der zahnmedizinischen Diagnostik:

  • Nur 20% der Strahlenbelastung eines vergleichbaren CT´s. Das entspricht lediglich zwei Panoramaaufnahmen.

  • Scharfe und kontrastreiche Bilder mit hoher Aussagekraft (abhängig vom Gerätetyp)

Welche Vorteile bietet Ihnen diese Technologie? Sicherheit!

Diese hochwertigen Aufnahmen geben uns die Möglichkeit, deutlich genauere Aussagen in den Bereichen Diagnostik, Prognose und Behandlungsplanung zu treffen als bisher.

  • Bei Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) lässt sich der Knochenabbau um die Zahnwurzeln herum genauer feststellen als mit allen bisherigen Verfahren. Die Behandlung kann besser geplant werden.

  • In der Chirurgie lassen sich anatomisch gefährdete Strukturen wie Nerven oder Kieferhöhlen und Strukturen des Knochens genau erkennen. Dies ist ein unschätzbarer Sicherheitsgewinn bei Implantatoperationen oder der Entfernung von Weisheitszähnen.

   

 

  • Bei Wurzelfüllungen lässt sich der 3-dimensionale Verlauf des Wurzelkanalsystems darstellen. So können Entzünden an der Wurzelspitze und Besonderheiten des Wurzelkanalsystems schon vor der Behandlung erkannt werden, um dann anschließend unter dem OP-Mikroskop behandelt zu werden.

  • Bei der Planung von Zahnersatz lässt sich durch die deutlich bessere Beurteilung des umgebenden Knochens und der Wurzelfüllungen eine viel genauere Langzeitprognose einzelner Zähne und der Gesamtsituation treffen. Ein deutliches Sicherheitsplus bei Ihrer Investition in Zahnersatz.

  • Bei der 3-dimensionalen Planung von Implantaten, auf Grundlage eines DVT, nutzen wir unsere eigene professionelle Planungssoftware. Eine Planung außer Haus in zahntechnischen Laboratorien werden Sie bei uns nicht finden. Kieferchirurgische Operationen und das Setzen von Implantaten können im Vorfeld virtuell simuliert werden. Dadurch erzielen wir ein hohes Maß an Sicherheit für unsere Patienten. Auch Implantatschablonen lassen sich planen, die es ermöglichen, während der Operation Implantate punktgenau zu platzieren.

Besondere Vorteile bei der Implantatplanung

Die Entscheidung für Implantate ist auch immer eine Entscheidung für mehr Lebensqualität und Lebensfreude. Um die neuen Zähne jedoch wirklich unbeschwert genießen zu können, ist es wichtig, bereits vor der Implantation mögliche Risiken zu erkennen und den Behandlungsaufwand so gering wie möglich zu gestalten.

  • Exakte Voraussage des Implantataufwandes (Kostensicherheit!)

  • Geringe Schmerzmittelzugabe durch Verkürzung der Operationszeit

  • Verbesserte Haltbarkeit durch exakte Planung

  • Vielfältige Vermessungsmöglichkeiten für eine präzise Platzierung der Implantate

  • Genaue Einschätzung der Knochensituation

  • Präzise Planung von Knochenaufbauten

In Verbindung mit unseren minimal-invasiven Techniken und dem Einsatz von Wachstumsfaktoren (PRGF) lässt sich ein bisher nicht gekanntes Niveau an Sicherheit und Komfort erreichen.

Selbst für einen ausgebildeten und erfahrenen Chirurgen wie mich, ist der Sicherheits- und Qualitätsgewinn durch die konsequente Nutzung dieser Technologie äußerst beeindruckend!“
– Dr. Carsten Stockleben bei seinem Vortrag auf der DentalInforma in Hannover-

Ausbildung

Ohne eine spezielle Ausbildung „Fachkunde im Strahlenschutz für Zahnärzte – digitale Volumentomographie“ darf ein Zahnarzt 3D-Bilder weder anfertigen, auswerten oder anfordern.

Eine intensive, mehrtägige Schulung zur diagnostischen Beurteilung mit nachfolgender Prüfung wurde von uns an der Zahnklinik der Universität Leipzig erfolgreich absolviert.

 

Die 3D-Röntgenaufnahme des Schädels zeigt in gestochen scharfer Qualität die räumlichen Verhältnisse.

Ein CT mit Strahlungsartefakten und mäßiger Qualität. Wie soll hier mit Sicherheit geplant werden?

Mit Hilfe spezieller Planungssoftware lassen sich Veränderungen, wie Knochenabbau bei Parodontitis oder Entzündungen an Wurzelspitzen, genauer diagnostizieren und die Therapie mit einer besseren Prognose planen.

Schichtaufnahme einer Patientin mit Schmerzen am vorletzten, oberen, linken Backenzahn 26. Hier ist nicht wirklich etwas zu erkennen. Der letzte Zahn 27 ist unauffällig.

Im Zahnfilm erkennt man eine deutliche Entzündung im Wurzelbereich des vorletzten Zahnes 26. Der letzte Zahn 27 ist unauffällig. Darauf wurde die Entscheidung getroffen, den vorletzten Zahn 26 zu entfernen und mit einem Implantat zu ersetzen.

 

Nach der Entfernung und Abheilung. In der 3D-Analyse zur OP-Planung des Zahnes 26 viel auf, dass der letzte Zahn 27, obwohl beschwerdefrei, eine massive Entzündung zwischen seinen Wurzel aufweist und nicht mehr zu erhalten ist. Wäre dieses Problem vorher bekannt gewesen, hätte diese Information zu einem ganz anderen klinischen Vorgehen geführt. Die gesamte Behandlung wäre schneller abgeschlossen und durch Vermeidung von doppelten Behandlungsschritten auch kostengünstiger gewesen.

Foto IVS.

In spezieller Software lässt sich mit Röntgenschablonen die Implantatposition genau planen und in der OP exakt umsetzen.